Der Werkraum Bregenzerwald vereint innovatives Handwerk unter einem Dach – mit 85 Mitgliedsbetrieben. Was 1999 als regionale Initiative begann, findet heute internationale Anerkennung.

Konsequent in Form, Funktion und Technik.

Was Handwerk seit jeher auszeichnet, ist, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Diese Tradition deckt sich mit dem zeitgenössischen Anspruch an Form, Funktion und Innovation.

Austausch, Wettbewerb und Kooperation beflügeln.

Der Werkraum Bregenzerwald schafft Plattformen und gibt Impulse. Eigenständige Betriebe finden Anregung, Austausch und projektbezogene Zusammenarbeit.

Arbeits-, Produkt- und Lebensqualität.

Viele ländliche Regionen kämpfen mit Landflucht, Abwanderung qualifizierter Fachkräfte, Imageverlust bei jungen Menschen. Der Werkraum steuert entgegen – mit Hand und Geist. 

Junge Menschen fürs Handwerk gewinnen.

Die nachwachsende Generation ist das wichtigste Standbein für das Handwerk und die Region. Handwerkliche Berufe erlebbar machen gehört im Werkraum zum fixen Programm.

küchen kochen handwerk

Sonderausstellung vom 20. Juni – 3. Oktober 2015

Handwerker aus dem Bregenzerwald zeigen, was eine Küche in Form und Funktion ausmacht. Mit Kochaktionen zu den Themen Brot, Feuer, Wurst, Käse und Wild

Neuigkeiten

  • Eine Auszeichnung in der Kategorie „Initiative“ gab es beim Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis für den Werkraum.

    Jury-Kommentar: „Lokale Handwerker geben ihrem Werk einen Raum. Selbstbewusst und mit hoher Vermittlungsqualität. Ein großes Dach, eine Vitrine, ein neuer Typus. Präzise im Detail, das Beste ist gut genug.

    „Dass die Aussteller auch die Handwerker des Werkraums waren, dass die gemeinsame Erfahrung, etwas anderes zu realisieren, auch Erziehung war, macht die Sache so selbsterklärend und sympathisch. Aus einer Berliner Perspektive mag man sich wundern, hier Mies van der Rohe’s Neue Nationalgalerie in Holz nachgeschöpft zu finden, aber vielleicht will der Werkraum ja genau das sein – eine ‚Neue Galerie‘ der Nation Handwerk.“ (Arno Brandlhuber)

     

    BHP_005

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  • Ein Jahr lang hat die bekannte Fotokünslerin Marianne Greber aus Andelsbuch, mit 160 Mitarbietern von Straßenmeistereien und Bauhöfen im ganzen Land gearbeitet. Entstanden ist ein besonderes Kunst-am-Bau Projekt, ein Fotobuch, gewidmet den Streckenwölfen.

     

    “Das Land Vorarlberg (Österreich) ist der Körper, dessen Adern sie pflegen, reinigen, reparieren, pflastern, schützen und erhalten für die Mobilität. Die Menschen des Straßenerhaltungsdienstes des Landes Vorarlberg sind die Protagonisten dieses Fotobandes. Sie, die Garanten für Sicherheit und Sauberkeit auf unseren Straßen, führen uns im Jahreszyklus durch ihre vielfältige Arbeitswelt. Einfühlsam sorgend, konzentriert auf ihr Werk, stolz und selbstbewusst. Unverkennbar.”

     

    Fotobuch


    www.mariannegreber.at

     

     

     

     

  • arts_and_crafts_2015_head

     

    Universität Liechtensein und Werkraum Bregenzerwald

     

    Die handwerklichen Fähigkeiten der Architekturstudierenden ist als Folge des Computerzeitalters in der Ausbildung zunehmend verloren gegangen. Was folgt ist eine Distanz zwischen Denken und Machen, zwischen real und virtuell, zwischen Architekt und Handwerker. Hier setzt die Sommerschule der Universität Liechtenstein an, und versucht diese Verbindungen mit dem Werkraum Bregenzerwald als Kooperationspartner wieder herzustellen.

     

    Der erste Teil des Programms beinhaltet für die Studenten eine “Arts-Woche” an der Universität Liechtenstein und beschäftigt sich mit dem Zeichnen, Skizzieren und Modellieren als Medium für Design und Kommunikation. Die zweite Woche verbringen die Studenten im Bregenzerwald und arbeiten in verschiedenen Werkraum Betrieben mit, werden in Arbeitsabläufe integriert und bekommen Einblick in die Arbeitsweise und in die Welt der Handwerker.

     

    http://www.uni.li/summerschool

     

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