Nominierung Saatspreis Design 2017 „Werkraumschau Farb“

Aus 266 eingereichten Projekten schafften es rund 10% auf die diesjährige Shortlist zum  Staatspreis Design 2017, darunter das Ausstellungssystem der „Werkraumschau Farb“ von Roland Stecher (atelier stecher). Die Gewinner werden bei der offiziellen Preisverleihung am 27. September 2017 im Wiener MuseumsQuartier verkündet.

 

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VIENNA DESIGN WEEK 2017

DESIGNING CRAFT, CRAFTING DESIGN

Royal College of Art (RCA) London / Werkraum Bregenzerwald / Diaméter Collective

 

Die Ausstellung erforscht das kooperative Verhältnis von Handwerks- und Designschaffenden. Studierende des Royal College of Art (RCA) London wurden unter Anleitung des Designkollektivs diaméter angeregt, ihre eigene Position als Designerinnen und Designer im urbanen Kontext sowie in Relation oder Kontrast zu den Praktiken im Werkraum Bregenzerwald, wo Handwerk als Teil einer lokalen Community kultiviert wird, zu  reflektieren. Eine szenografische Reise durch die Ausstellung macht die Begegnungen der jungen Designschaffenden mit dem Meisterhandwerk in drei Schwerpunkten sichtbar: materielle Kultur im Bregenzerwald, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Handwerk sowie Rekontextualisierung und Neudenken von Materialien und Praktiken.

 

Als Forschungslabors dienten die Werkstätten von Felder Metall, Mohr Polster, Tischlerei Bereuter, Oberhauser & Schedler Bau, Strolz Leuchten und Schwarzmann, das Fenster.

 

29. September –8. Oktober, täglich 11–20 Uhr
Cocktail: Sa 30.9., 17–20 Uhr
Finissage: So 8.10., 17–20 Uhr

 

Festivalzentrale Süd am Sparkassaplatz 15., Sparkassaplatz 4

 

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Biomimicry Lern-Workshop 1.0

In Vorbereitung auf die Sommerausstellung 2018 organisierte der Werkraum einen spannenden Biomimicry Lern-Workshop mit BiologInnen, ÖkologInnen, Förstern, DesignerInnen, ArchitektInnen und HandwerkerInnen unter der Leitung von Regina Rowland und Elisabeth Kopf.

 

Werkraum Bregenzerwald von UNESCO ausgezeichnet

Die UNESCO hat den Werkraum Bregenzerwald in das „UNESCO-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturgutes“ aufgenommen. Die Urkunde wurde am 20. Juli 2017 im Werkraum Haus in Anwesenheit von Kulturlandesrat Christian Bernhard von Kulturminister Thomas Drozda überreicht.

 

Ebenfalls aufgenommen wurden das Textile Zentrum Haslach (OÖ) und das Hand.Werk.Haus Salzkammergut (OÖ). Die drei ausgezeichneten Initiativen setzen in ihren Handwerksbereichen auf regional-spezifische Maßnahmen, kreative Vermittlung des Wissens und Kooperationen mit anderen Institutionen.

 

Immaterielles Kulturerbe

2003 beschloss die UNESCO-Generalversammlung das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Die Ziele dieses Abkommens sind: immaterielles Kulturerbe – Traditionen aus dem Bereich Tanz, Theater, Musik, Naturwissen und Handwerkstechniken – zu erhalten, den Respekt davor zu sichern sowie Bewusstsein und Anerkennung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu schaffen.

 

Das „Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ („Register of Good Safeguarding Practices“) zeichnet erfolgreiche Projekte in diesem Bereich aus. Die drei österreichischen Handwerkszentren sind nun im Register gemeinsam mit 391 weiteren Programmen gelistet, darunter die Ausbildung in traditioneller indonesischer Batik-Technik (Indonesien), das Zentrum für indigene Kunst in Veracruz (Mexiko) oder Wiederbelebung des Kalbrennens in Morón de la Frontera (Spanien).

 

Symposium Einladung

 

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