Werkraum Bregenzerwald von UNESCO ausgezeichnet

Die UNESCO hat den Werkraum Bregenzerwald in das „UNESCO-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturgutes“ aufgenommen. Die Urkunde wurde am 20. Juli 2017 im Werkraum Haus in Anwesenheit von Kulturlandesrat Christian Bernhard von Kulturminister Thomas Drozda überreicht.

 

Ebenfalls aufgenommen wurden das Textile Zentrum Haslach (OÖ) und das Hand.Werk.Haus Salzkammergut (OÖ). Die drei ausgezeichneten Initiativen setzen in ihren Handwerksbereichen auf regional-spezifische Maßnahmen, kreative Vermittlung des Wissens und Kooperationen mit anderen Institutionen.

 

Immaterielles Kulturerbe

2003 beschloss die UNESCO-Generalversammlung das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Die Ziele dieses Abkommens sind: immaterielles Kulturerbe – Traditionen aus dem Bereich Tanz, Theater, Musik, Naturwissen und Handwerkstechniken – zu erhalten, den Respekt davor zu sichern sowie Bewusstsein und Anerkennung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu schaffen.

 

Das „Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ („Register of Good Safeguarding Practices“) zeichnet erfolgreiche Projekte in diesem Bereich aus. Die drei österreichischen Handwerkszentren sind nun im Register gemeinsam mit 391 weiteren Programmen gelistet, darunter die Ausbildung in traditioneller indonesischer Batik-Technik (Indonesien), das Zentrum für indigene Kunst in Veracruz (Mexiko) oder Wiederbelebung des Kalbrennens in Morón de la Frontera (Spanien).

 

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