DIALOG#3 der DIALOGWERKSTATT

 

Foto: Roswitha Schneider

 

DIALOG#3:

Handwerk und Ausbildung

Welche Aus- und Weiterbildung braucht das Handwerk heute?

Eine Veranstaltung im Rahmen der

DIALOGWERKSTATT: Felder kooperativen Handelns

Dienstag, 19. Februar 2019, 19 Uhr

Werkraumhaus in Andelsbuch

 

2019 jährt sich die Gründung des Werkraum Bregenzerwald zum 20. Mal – wir nehmen dies zum Anlass gemeinsam mit unseren Gästen, dem Publikum und den Mitgliedern, sowie Freunden und Partnern der Handwerkskooperative zu dessen aktuellen Handlungsfeldern und Zukunftsperspektiven öffentlich zu diskutieren.

 

Wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen soll bei diesem Dialog eine Innen- und Außenperspektive geschaffen werden. Folgenden Fragestellungen widmen wir uns an diesem Abend: Wie wird die Aus- und Weiterbildung im Handwerk und die Schnittstelle zur Gestaltung andernorts vermittelt und was kann der Werkraum Bregenzerwald für sein eigenes Ausbildungsprojekt, die Werkraumschule Bregenzerwald, davon lernen?

 

Einleitend richtet sich der Blick zunächst auf das Bauhaus, welches in der Kunst, Architektur und im Design neue Maßstäbe gesetzt hat und heuer sein 100-jähriges Gründungsjubiläum feiert. In seiner Lehre stand die Ausbildung bildnerisch begabter Menschen und die schöpferische Gestaltung im Handwerk, in der Industrie und der Architektur im Vordergrund. Der Designer und Professor Kuno Prey, selbst mit Bezug zur Bauhaus-Universität Weimar, stellt die für die Moderne des 20. Jahrhunderts prägenden Lehrprinzipien vor. Diskutiert werden soll, was davon heute noch Gültigkeit hat und ob es heute anderer Bildungskonzepte bedarf.

 

In der Bauhaus-Tradition steht auch die Haarschneidekunst von „Wachs & Wachs & Zians Friseure“ in Frankfurt. Der Salon ist dafür bekannt, Frisuren räumlich zu denken, das Haar als Material zu erkennen und zu behandeln. Wie das geht, wird Franck Zians in einer Live-Haarschneideperformance und mittels Fotoaufnahmen zeigen. Da der Salon auch großen Wert auf die innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung seiner MitarbeiterInnen legt, wird Zians auch Einblicke in die Ausbildungspraxis geben.

 

Zu Gast auf dem Podium ist zudem Agatha Zobrist, Dozentin am Haus der Farbe in Zürich, die über ihre Erfahrungen in der Vermittlung gestalterischer Kompetenzen an HanderwerkerInnen aller Gewerke berichtet. Neben anderen Orten in Deutschland, ist das Haus der Farbe der nächstgelegene Ort für eine Weiterbildung als „GestalterIn im Handwerk“.

 

Um Aus- und Weiterbildung geht es auch bei „Les Compagnons du Devoir“ – ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Handwerksgesellen beruflich und persönlich fortzubilden und zu fördern. Die in Frankreich begründete Initiative bietet handwerklich talentierten Frauen wie Männern, das Abenteuer einer begleiteten „Walz“, mittlerweile auch in Deutschland, Österreich und der ganzen Welt. Einer der Wandersleute wird im Publikum zu gegen sein.

 

Für die Werkraumschule Bregenzerwald spricht der Architekt und Ausbildungscoach Klaus Metzler. Das Team aus HandwerkerInnen und PädagogInnen begleitet mittlerweile rund 90 Jugendliche auf ihrem Weg in einen Lehrberuf im Handwerk und Gewerbe. Das Pilotprojekt in Kooperation mit den Bezauer Wirtschaftsschulen bietet eine intensive Orientierung in der Berufswahl und führt in das duale Ausbildungssystem, welches in Europa Standards setzt. Im Austausch mit Gästen und dem Publikum soll über den Wert und die Zukunft von Aus- und Weiterbildung im Handwerk diskutiert werden, welche Rolle dabei der Werkraum Bregenzerwald einnehmen soll, und wie es gelingt, Nachwuchs und Fachkräfte langfristig aufzubauen.

 

Anknüpfend an die bisherigen Dialoge wird das Verständnis von Handwerk und Design im Kontext von nachhaltigem Wirtschaften hinterfragt und diskutiert, wie sich dies auf die Rollen von HandwerkerInnen und GestalterInnen auswirkt. Die Weitergabe von traditionellem Wissen und die Auseinandersetzung mit neuen Technologien sind dabei ebenso von Belang.

 

Podiumsgäste

Klaus Metzler, Studium der Architektur in Zürich, Graz und Frankfurt/Main. Seit dem Architekturdiplom 1995 ist er als selbständiger Architekt tätig. Den Werkraum Bregenzerwald begleitet er seit der Gründung mit Ideen, Konzepten und Gestaltungen und ist dort auch Mitglied im Kernteam zur Konzeptionierung und Begleitung der Werkraumschule Bregenzerwald.

 

Kuno Prey, nach dem Kunst- und Designstudium begann er die Zusammenarbeit mit der Industrie. 1994 wird er als Professor für Produktdesign an die Bauhaus-Universität Weimar berufen. An der Freien Universität Bozen bekommt er die herausfordernde Aufgabe, eine Fakultät für Design und Künste zu gründen und wird zu deren Dekan ernannt. Seit Oktober 2010 ist Prey wieder als Professor für Produktdesign in der Lehre und Forschung in Bozen tätig.

 

Agatha Zobrist, nach einer Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung Zürich ist sie als Werklehrerin und Dozentin tätig. Am Haus der Farbe leitet sie den Bildungsbereich. Unter dem Namen Zobrist/Waeckerlin macht sie seit 1992 zusammen mit Theres Waeckerlin Kunst im öffentlichen Raum. Das Sichtbarmachen von Strukturen, Funktionen, Formen und Geschichte im Raum ist eine der konzeptuellen Grundlagen der Arbeiten von Zobrist/Waeckerlin.

 

Franck Zians, „Wachs & Wachs & Zians Friseure“ in Frankfurt wurde 1993 von Cajus und Cyrus Wachs gegründet. 1996 kam Franck Zians als weiterer Geschäftspartner hinzu. Alle drei verbindet neben ihrer langjährigen Berufserfahrung – u.a. als Manager und Creative Director bei Vidal Sassoon – die fachliche Kompetenz und die geteilte Leidenschaft für ihre Profession.

 

Die Dialogreihe wird von der Kulturgestalterin und Käserin Nicole Hohmann und dem Leiter des Werkraum Bregenzerwald Thomas Geisler moderiert.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Presseinformation Dialog#3 – DIALOGWERKSTATT: Felder kooperativen Handelns

 

Weitere Termine der DIALOGWERKSTATT

12. März Dialog#4: Was kommt nach der Werkraumschule? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

26. März Dialog#5: Wie kommt Handwerk in den Vertrieb? (öffentlich)

16. April Dialog#6: Braucht das Handwerk ein Schaufenster und wenn ja, welches? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

7./8./9. Juni Symposium FELDER KOOPERATIVEN HANDELNS. Wirtschaften als ästhetisches Programm in Kooperation mit dem Kulturforum Bregenzerwald und Franz-Michael-Felder-Verein

11. Juni Dialog#7: Wo liegt die Zukunft im Handwerk? (öffentlich)

25. Juni Dialog#8: Der Werkraum Bregenzerwald ein Pionier auf Dauer? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

 

Veranstaltungsreihe

DIALOGWERKSTATT: Felder kooperativen Handelns

17. November 2018 bis 11. Juni 2019

Werkraumhaus in Andelsbuch

 

Mit der DIALOGWERKSTATT bietet der Werkraum Bregenzerwald ein öffentliches Gesprächsforum zu aktuellen Handlungsfeldern der Handwerkskooperative. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht die bisherige, als auch die weitere Entwicklung des Vereins im Kontext mit der Region und in einer allgemeinen, nachhaltigen Entwicklung von Handwerk und Gesellschaft zu diskutieren.

 

Mehr Informationen und das ganze Programm finden sich hier.

  

 

Es wird darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung vertont und fotografisch dokumentiert wird und diese Aufnahmen im Zusammenhang mit der Veranstaltung für die Öffentlichkeitsarbeit und Archivierung, analog und digital, verwendet werden können.

DIALOG#2 der DIALOGWERKSTATT

 

Foto: Roswitha Schneider

 

DIALOG#2:

Wieviel Gestaltung braucht das Handwerk?

Eine geladene Veranstaltung für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald,

im Rahmen der DIALOGWERKSTATT: Felder kooperativen Handelns

Dienstag, 29. Jänner 2019, 19 Uhr

Werkraumhaus in Andelsbuch

 

In der laufenden DIALOGWERKSTATT lädt der Werkraum Bregenzerwald zu abwechselnd öffentlichen und geladenen Veranstaltungen. Die Themenmodule Gestaltung, Ausbildung und Markt bilden den Ausgang, um dann über die Zukunft zu diskutieren.

 

Die erste geladene DIALOGWERKSATT richtet sich ausschließlich an Mitglieder und langjährige WegbegleiterInnen, FreundInnen und KooperationspartnerInnen der Handwerkskooperative.

 

Ausgehend von der Frage, ob es über den aktuellen Trend zum Handwerken hinaus möglich ist, handwerkliche Dinge mit Designqualität von nachhaltigem Wert zu schaffen, sollen in dieser DIALOGWERKSTATT auch Projekte des Werkraum Bregenzerwald, wie der Wettbewerb Handwerk + Form, Kooperationen mit Designschulen, wie dem Royal College of Art (RCA) in London oder der New Design University (NDU) in St. Pölten reflektiert werden, um zu hinterfragen, wie nachhaltig sie zu Neuem beitragen.

 

In einem Workshop-Setting in der neu eingerichteten Lernwerkstatt Werkraumschule Bregenzerwald im Werkraumhaus sollen bisherige Aktivitäten reflektiert und daraus Maßnahmen und Strategien für die Zukunft erarbeitet werden. Es moderieren abwechselnd Thomas Geisler, Nicole Hohmann und Alois Metzler (mprove).

 

Weitere Termine in der DIALOGWERKSTATT:

19. Februar Dialog#3: Welche Aus- und Weiterbildung braucht das Handwerk heute? (öffentlich)

12. März Dialog#4: Was kommt nach der Werkraumschule? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

26. März Dialog#5: Wie kommt Handwerk in den Vertrieb? (öffentlich)

16. April Dialog#6: Braucht das Handwerk ein Schaufenster und wenn ja, welches? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

7./8./9. Juni Symposium FELDER KOOPERATIVEN HANDELNS. Wirtschaften als ästhetisches Programm in Kooperation mit dem Kulturforum Bregenzerwald und Franz-Michael-Felder-Verein

11. Juni Dialog#7: Wo liegt die Zukunft im Handwerk? (öffentlich)

25. Juni Dialog#8: Der Werkraum Bregenzerwald ein Pionier auf Dauer? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

 

Mehr Informationen und das ganze Programm finden sich hier.

 

DIALOG#1 der DIALOGWERKSTATT

 

Foto: Roswitha Schneider

 

DIALOG#1:

Handwerk und Design – Eine Partnerschaft oder doch Paradoxon?

Eine Veranstaltung im Rahmen der

DIALOGWERKSTATT: Felder kooperativen Handelns

Dienstag, 8. Jänner 2019, 19 Uhr

Werkraumhaus in Andelsbuch

 

 

2019 jährt sich die Gründung des Werkraum Bregenzerwald zum 20. Mal – wir nehmen dies zum Anlass gemeinsam mit unseren Gästen, dem Publikum und den Mitgliedern, sowie Freunden und Partnern der Handwerkskooperative zu dessen aktuellen Handlungsfeldern und Zukunftsperspektiven öffentlich zu diskutieren.

 

Die Auftaktveranstaltung der DIALOGWERKSTATT fragt ausgehend von der gestalterischen Praxis und der damit verbundenen Wertschätzung der Handwerksbetriebe des Werkraum Bregenzerwald nach dem eigenen Selbstverständnis und der Haltung zum Schaffen im Spannungsfeld von Handwerk und Design.

 

Gerade heute, wo als Gegenbewegung zur Wegwerfgesellschaft der Wunsch nach Erzeugnissen aus regionalen und ressourcenbewussten Produktionsverfahren wächst, erlebt das Zusammenwirken von Handwerk und Design eine neue Blüte. Anderseits werden im aktuellen Designdiskurs Handwerk und Gestaltung nicht selten als unvereinbare Gegensätze vermittelt: Ist es also Partnerschaft oder Paradoxon?

 

In der Designgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts – wie auch heute – gibt es Ansätze, das Zusammenspiel von Handwerk und Gestaltung ins Zentrum der ästhetischen Praxis zu stellen (Arts & Crafts, Bauhaus, etc.). Aktivitäten wie der erstmals 1991 durchgeführte Wettbewerb und Ausstellungsrundgang Handwerk + Form, aber auch die Gründung des Werkraum Bregenzerwald 1999 gingen u.a. aus dem Bedürfnis hervor, die gestalterische Qualität handwerklicher Erzeugnisse zu verbessern und zu heben – auch um am Markt nachhaltig Bestand zu haben.

 

Darüber hinaus soll diskutiert werden, ob es über den aktuellen Trend hinaus möglich ist, handwerkliche Dinge mit hohem Gestaltungswert zu schaffen, die den Zeitgeist und gesellschaftliche Entwicklungen aufgreifen und eine sozial-ökologische Transformation unterstützen. Ferner soll auch thematisiert werden, ob es hierfür eines neuen Verständnisses von Handwerk und Design im Kontext von nachhaltigem Wirtschaften bedarf und ob sich dadurch die Rollen von GestalterInnen und HandwerkerInnen verändern. Und last but not least: Welche Form von Wissen ist nötig, um die Entwicklung von handwerklichen Techniken und Fähigkeiten sowie regionale Fertigungsmethoden zu fördern?

 

Über diese und andere Fragen werden die eingeladenen Gäste gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Moderiert wird der Dialog von der Kulturgestalterin und Käserin Nicole Hohmann und dem Leiter des Werkraum Bregenzerwald Thomas Geisler.

 

Podiumsgäste

Dr. Claudia Banz, Kulturhistorikerin und Kuratorin Design am Kunstgewerbemuseum Berlin. Sie verantwortete zahlreiche Ausstellungen, Messen und Vermittlungsformate an der Schnittstelle Design, Handwerk und Kunst. Aktuell ist ihre Ausstellung „Food Revolution 5.0“ im Gewerbemuseum Winterthur zu sehen.

 

Georg Bechter, Unternehmer, Architekt und Lichtgestalter, Mitglied Werkraum Bregenzerwald. Der ausgebildete Tischler hat mit seinen innovativen Architektur- und Produktentwürfen zahlreiche internationale Designpreise gewonnen, u.a. den Österreichischen Staatspreis Design. Seine Lichtprodukte entstehen in eigener Manufaktur im Bregenzerwald. 

 

Jörg Boner, Schweizer Designer, mehrfach national und international ausgezeichnet. Der ausgebildete Schreiner und Innenausbauzeichner, studierte Produktdesign und Innenarchitektur in Basel, bevor er sein eigenes Studio in Zürich eröffnete. Er arbeitet mit Möbel- und Produktherstellern in ganz Europa und unterrichtete u.a. zudem an der renommierten Designschule ECAL in Lausanne. Seit 2018 ist er Präsident der Eidgenössischen Designkommission.

 

Dr. Verena Konrad, Kunsthistorikerin, Autorin und Direktorin des Vorarlberger Architektur Institut (vai) in Dornbirn. Sie ist eine kritische Beobachterin und profunde Vermittlerin der Vorarlberger Baukultur, sowie den Schnittstellen von Handwerk und Architektur. Sie war Kuratorin des Österreich-Beitrags auf der Architektur-Biennale Venedig 2018.

 

Der Eintritt ist frei!

 

 

Weitere Dialogtermine

29. Januar Dialog#2: Wieviel Gestaltung braucht das Handwerk? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

19. Februar Dialog#3: Welche Aus- und Weiterbildung braucht das Handwerk heute? (öffentlich)

12. März Dialog#4: Was kommt nach der Werkraumschule? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

26. März Dialog#5: Wie kommt Handwerk in den Vertrieb? (öffentlich)

16. April Dialog#6: Braucht das Handwerk ein Schaufenster und wenn ja, welches? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

7./8./9. Juni Symposium FELDER KOOPERATIVEN HANDELNS. Wirtschaften als ästhetisches Programm in Kooperation mit dem Kulturforum Bregenzerwald und Franz-Michael-Felder-Verein

11. Juni Dialog#7: Wo liegt die Zukunft im Handwerk? (öffentlich)

25. Juni Dialog#8: Der Werkraum Bregenzerwald ein Pionier auf Dauer? (geladen für Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald)

 

Veranstaltungsreihe

DIALOGWERKSTATT: Felder kooperativen Handelns

17. November 2018 bis 11. Juni 2019

Werkraumhaus in Andelsbuch

 

Mehr Informationen und das ganze Programm finden sich hier.

 

 

Es wird darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung vertont
und fotografisch dokumentiert wird und diese Aufnahmen im Zusammenhang
mit der Veranstaltung für die Öffentlichkeitsarbeit
und Archivierung, analog und digital, verwendet werden können.

 

Sonderprojekt

 

 

 

 

MADE IN: Crafts – Design Narratives

Forschungsprojekt, Wanderausstellung

Oktober 2018 bis Juni 2020

Zagreb, Belgrad, Ljubljana und Andelsbuch

 

MADE IN ist ein Kooperationsprojekt zwischen: Museum of Arts and Crafts (HR), Oaza (HR), Museum of Architecture and Design (SLO), Nova Iskra (RS), Mikser (RS) und dem Werkraum Bregenzerwald. Das Projekt ist eine Initiative in den Bereichen Handwerks-forschung, Design und Kulturerbe und wird von der EU im Programm „Creative Europe“ finanziert.

 

MADE IN soll die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen traditionellen HandwerkerInnen und zeitgenössischen DesignerInnen fördern. Ziel der Initiative sind einerseits die Wiederbelebung bzw. Weiterentwicklung der Handwerkstradition und andererseits die Schulung von DesignerInnen in den Bereichen Material und immaterielles Kulturerbe. So soll ein neues, authentisches und nachhaltiges Bild regionaler „Kreativwirtschaft“ kreiert werden. Ausschnitte aus dem europäischen Handwerkskulturerbe und zeitgenössisches, handwerklich orientiertes Design sollen mit diesem Projekt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dazu finden bei allen Projektpartnern Werkstattbesuche, Residency-Programme, Workshops und Seminare statt. Die Ergebnisse werden in einer an alle Orte wandernde Ausstellung, einer Publikation und Website zusammengefasst.

 

Pressemitteilung MADE IN – EN

 

 

NEU im Werkraumhaus

 

Foto: Matthias Dietrich

 

Dialogwerkstatt

November 2018 bis Juni 2019

 

Der Werkraum Bregenzerwald wurde 1999 gegründet und hat im kommenden Jahr einen runden Geburtstag. Eine gute Gelegenheit Rückblick und Ausblick zu halten. Was hat sich in 20 Jahren alles getan? Wofür steht der Werkraum Bregenzerwald heute? Wo liegen die Schwerpunkte in Zukunft: Design, Ausbildung oder Vermarktung? Die neue Veranstaltungsreihe „Dialogwerkstatt: Felder kooperativen Handelns“ geht in öffentlichen und internen Gesprächsrunden ab Jänner 2019 diesen und anderen Fragen nach.

 

Gestartet ist der Dialog am 17. November mit zwei begleitenden Sonderausstellungen „Preisträger Handwerk + Form 2018“ und „Designing Craft – Crafting Design“, eine Kooperation mit Studierenden des Royal College of Art, London.