Vorschau

nextG—projekte
vorderhand & werkraumschule

 

2. – 17. Juni 2017

 

 

Mit der Präsentation nextG — projekte vorderhand & werkraumschule werden im Werkraumhaus die Ergebnisse von zwei erfolgreichen Nachwuchsinitiativen im Bregenzerwald mit dem Schwerpunkt Jugend und Handwerk vor den Vorhang geholt: die nächste Generation von HandwerkerInnen sozusagen.
In der Gesamtschau werden erstmals alle 35 Objekte aus dem diesjährigen vorderhand-Projekt über eine Laufzeit von zwei Wochen ausgestellt. Parallel dazu präsentieren die SchülerInnen des ersten Jahrgangs der Werkraumschule ihre gemeinsame Projektarbeit, ein möbliertes „Gartohüsle“ im Außenbereich.

 

vorderhand ist ein gemeinsames Projekt der
Handwerkerzünfte Hittisau-Sibratsgfäll und Riefensberg- Krumbach mit der Mittelschule Hittisau zur Förderung von geeignetem Nachwuchs im Handwerk und zur Berufsfindung der SchülerInnen. Bei vorderhand entwerfen und bauen SchülerInnen mit Hilfe von ArchitektInnen und DesignerInnen, HandwerkerInnen und LehrerInnen Produkte in den Handwerksbetrieben dieser vier Gemeinden. Dabei sollen innovative Ideen umgesetzt werden, verrückte Dinge entstehen und so Erfindergeist und Kreativität gefördert werden.

 

Die Werkraumschule ist ein 5-jähriges Ausbildungsmodell mit Lehr- und Handelsschulabschluss, sowie Unternehmerprüfung in Kooperation von Werkraum Bregenzerwald und den Bezauer Wirtschaftsschulen. In der Ausstellung präsentiert der erste Jahrgang eine gemeinsame Projektarbeit als Abschluss des ersten Jahres.  Die SchülerInnen haben mit ihren Ausbildungscoaches anhand von Planskizzen nach ihren Wünschen ein Gartenhäuschen erarbeitet. Dieses wurde in Kooperation mit Partnerbetrieben der Werkraumschule errichtet. Ziel war es aus vielen von den SchülerInnen handwerklich erstellten Einzelteilen in Teamarbeit ein großes Ganzes – das „Gartohüsle“ zu bauen.

 

 

 

Archiv der Formen

Handwerk und Design im Bregenzerwald

1.Juli – 7. Oktober 2017

 

Das Bregenzerwälder Handwerk und seine Produkte genießen internationalen Ruf. Der Werkraum steht für eine zeitgenössische Formensprache in Verschmelzung mit traditionellem Handwerkswissen. Das Zusammenspiel von Design, Architektur und Handwerk auf Augenhöhe hat zu einer Vielzahl innovativer Möbel und Gebrauchsgegenstände geführt, sowie wichtiger Impulse für die Baukultur. Erstmals werden die Ergebnisse der Triennale Handwerk+Form (2000-2015) in einer überblickgebenden Gesamtschau gezeigt und die Ursprünge des gestaltenden Handwerks in dieser Region seit Beginn der 1990er Jahre erkundet.