Rückschau

Rückschau Werkraumschau

Gastgeben – Räume für das Willkommensein

22. Juni 2019 bis 14. März 2020

Ausstellungskonzept: Isabella Natter-Spets/FUNKA, Lingenau

Raumkonzept: Nora Heinzle und Anja Innauer/NONA Architektinnen, Dornbirn

 

Was macht einen Ort gastlich? In erster Linie sind es die Menschen und ihre Zugewandtheit, ihr Gespür und ihre Bereitschaft, andere zu umsorgen. Darüber hinaus gibt es aber ein ganzes Repertoir handwerklicher Objekte, Materialien und räumlicher Lösungen, die Gastlichkeit sichtbar und erlebbar machen.

 

Diese wohnlichen Dinge sind als „Werkzeuge fürs Willkommensein“ in der dritten Werkraumschau zusammengefasst und zeigen die vielfältigen Interpretationen von Gastgeberschaft aus den Werkstätten der Handwerksbetriebe des Werkraum Bregenzerwald. Das Werkraumhaus bietet während der Ausstellung ein „Hotel-Erlebnis“ und soll – noch dezidierter als es ohnehin schon ist – ein Ort sein, an dem man sich gerne trifft, gerne verweilt und sich wohlfühlt.

 

Die aktuelle Werkraumschau macht das „Gast-geben“ und „Gast-sein“ unmittelbar erlebbar. Rund 45 Mitgliedsbetriebe des Werkraum Bregenzerwald präsentieren sich in der Ausstellung. In zehn Themenräumen ist eine Vielfalt an Objekten des Gastgebens zusammengefasst. Der Bogen spannt sich dabei vom gewitzten Vorzimmer, einem mystisch wirkenden Badezimmer, einer werkstattartigen Küche und einem urbanen Salon bis zu einem Musikzimmer und einer mondänen Lobby. Parallel zu den Objekten der Handwerksbetriebe setzt sich die Werkraumschau mit verschiedenen Dimensionen guter Gastgeberschaft auseinander und macht den Besuch im Werkraumhaus zu einem besonderen Hotelerlebnis. Wichtiger Teil der Ausstellung sind auch die neun Hotelpartner des Werkraum Bregenzerwald – sie werden mit thematischen Bildern und Tonaufnahmen in der Werkraumschau dargestellt. Die Ausstellung lädt zum Entdecken und Verweilen ein und zeigt wirkungsvoll, wie regionales Handwerk zu authentischer Gastlichkeit beiträgt.

 

Werkraumschau

Die Werkraumschau ist ein spezielles Ausstellungsformat für die Mitgliedsbetriebe des Werkraum Bregenzerwald, das jeweils von wechselnden GestalterInnen entwickelt wird. Es löst die bisherigen Präsentationen in den Schaufenstern ab und bietet den HandwerkerInnen eine thematische Auseinandersetzung mit Fragen der Gestaltung.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung sind hier zu finden.

DIE WERKRAUMSCHAU ZUM NACHLESEN

Anlässlich der aktuellen Werkraumschau erschien ein mehrseitiges Katalogjournal. Es führt in das Thema der Ausstellung ein und stellt in einem Katalogteil die ausstellenden Betriebe und ihre Erzeugnisse vor. Das als Beilage zu den Vorarlberger Nachrichten verbreitete Journal macht Lust auf den ersten oder erneuten Besuch im Werkraumhaus.

 

 

Das Werkraum-Katalogjournal kann hier online nachgelesen, oder bei einem Besuch der Ausstellung, dem Shop sowie der Wirtschaft, im Werkraumhaus kostenlos mitgenommen werden.

 

 

PRESSE

Presseinformation Werkraumschau Gastgeben

Presseinformation Themenräume Werkraumschau Gastgeben


 

Rückschau Sonderausstellung HAND WERK ZEUG

23. März – 11. Juni 2019

 

Foto: Roswitha Schneider

 

Wie treten BenutzerIn und HandwerkerIn über einen Gegenstand in einen Dialog, der möglichst auf Augenhöhe stattfindet? Was verbindet? In welcher Beziehung stehen HandwerkerInnen untereinander? Was bleibt als Geschichte in einem Gebrauchsgegenstand gespeichert? Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Werkraum Bregenzerwald, wurden alle Mitgliedsbetriebe eingeladen, ein „Handwerkzeug“ aus der Werkstatt eines anderen Handwerkbetriebs auszusuchen und vorzustellen.

 

Die ausgewählten Objekte konnten ein bewusster Kauf, ein Geschenk, oder ein Tausch gewesen sein. Relevant waren in erster Linie ihre handwerkliche Geschichte und der Bezug zur herstellenden Werkstatt. Die Gegenstände sind Verbindungselemente und transportieren auf unterschiedliche Art und Weise die gegenseitige Wertschätzung, die regionale Wertschöpfung oder die sozialen und wirtschaftlichen Verflechtungen und somit die Felder kooperativen Handelns im Werkraum Bregenzerwald und darüber hinaus.

 

Die Präsentation auf einer langen Tafel ließen die Objekte wie bei einem table commune (dt. Gemeinschaftstisch) miteinander in Dialog treten. Die Kommentare und Geschichten zu den Gegenständen – die über einen Audioguide abzurufen sind – vermitteln die Vielstimmigkeit und Heterogenität im kooperativen Miteinander.

 

81 Gegenstände sind zusammengekommen: von sehr traditionell bis clever, oder kurios – immer mit einer persönlichen Geschichte dahinter.

 

Der Audioguide bleibt auch nach der Ausstellungslaufzeit aktiv und kann auch jederzeit gratis heruntergeladen werden. Die Ausstellung wird auf der Handwerksausstellung „HAND WERK“ in Bezau, vom 14. bis 18. August noch einmal gezeigt.

 

Presseinformation_Sonderausstellung HAND WERK ZEUG_Werkraum Bregenzerwald

Information zum Audioguide und zur APP

HAND WERK ZEUG Audioguide

 


Rückschau Sonderausstellung Lernwerkstatt Werkraumschule Bregenzerwald

26. Jänner – 11. Juni 2019

 

Foto: Roswitha Schneider

 

Die Werkraumschule Bregenzerwald ist ein Ausbildungspilot zur Berufsorientierung im Handwerk und Gewerbe. Das 2016 gestartete Kooperationsprojekt von Werkraum Bregenzerwald und den Bezauer Wirtschaftsschulen (BWS) umfasst fünf Schulstufen und dient der kaufmännischen und dualen handwerklichen Berufsausbildung. Gelernt wird in der BWS, den Handwerksbetrieben in der Region und temporär in dieser Lernwerkstatt.

 

Über fünf Jahre hinweg bildet die Werkraumschule den nahtlosen Übergang zwischen mittlerer Schule und Lehr- ausbildung mit Hilfe von Coaching und Praxiserfahrungen in den Betrieben. Eine ausführliche Berufsorientierungsphase und die individuelle Betreuung in den ersten drei Jahren helfen bei der Berufswahl. In integrierter Form werden Allgemeinbildung, kaufmännische wie gestalterische Grundlagen und ein breites handwerkliches Wissen vermittelt. In der eingerichteten Lernwerkstatt kamen die SchülerInnen wöchentlich für das handwerkliche Arbeiten zusammen. Der Ort diente dem Wissens- und Erfahrungsaustausch bei dem das Tun und der Dialog im Zentrum standen. Darüber hinaus waren Kinder und Jugendliche, BesucherInnen, Mitgliedsbetriebe und Gäste im Werkraumhaus eingeladen die „offene Werkstatt“ zu entdecken und selbst tätig zu werden.

 

Die Werkraumschule Bregenzerwald wird unterstützt durch das Land Vorarlberg, die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Arbeiterkammer Vorarlberg, die Regio Bregenzerwald, das Bundesministerium für Bildung, sowie Partnerbetriebe und private Förderer wie Würth und der Hypo Spendenfonds.

 

Erfahren Sie mehr über die Werkraumschule unter www.werkraum.at/werkraumschule

 

Veranstaltungen

Im Rahmen der Lernwerkstatt Werkraumschule Bregenzerwald

WoodyProjektpräsentation
25. Juni 2019, 17 Uhr, Werkraumhaus

Die drei Projektverantwortlichen Christian Manser, Marc Schuran und Reinhard Haiden nutzen die eingerichtete Lernwerkstatt für eine Projektpräsentation: WOODY ist mehr als ein Automobil, es ist ein vielschichtiges Projekt. Es signalisiert das Bemühen einer Region um Nachhaltigkeit und Umweltschutz und verankert dieses Verständnis dauerhaft in allen daran beteiligten Personen. WOODY ist ein Serienmodell und ECO-Produkt. Ein Elektromobil für Carsharing- und Mietwagenflotten, für Privatpersonen, Gemeinden und Kommunen, für Tourismusregionen und Hotels, ein Fahrzeug für Green-Events und für vieles mehr. Das Team WOODY ist nun auf der Suche nach Partnern mit denen sie gemeinsam dieses ökologische Pilotprojekt als handwerkliche und soziale Vision realisieren können.

Christian, Marc und Reinhard freuen sich auf viele Interessierte zur Projektpräsentation im Werkraumhaus!

 

WOODY Concept Car Präsentation

 

Junge Meinungswerkstatt

Samstag, 11. Mai 2019, 10-18 Uhr

Drei Schreinerlehrlinge aus dem Bregenzerwald nutzten die eingerichtete Lernwerkstatt für einen Meinungsaustausch. Paul, Hannes und Josh wollten gemeinsam mit den BesucherInnen gesellschaftspolitische Fragestellungen und das handwerkliche Tun in Beziehung setzen. Es wurde nicht nur diskutiert, sondern auch „gewerkt“. Sie haben sich über viele Interessierte gefreut, die ihre Ideen, Meinungen, Gedanken und ihre Leidenschaft zum Handwerk mit ins Werkraumhaus bringen.

 

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Rückschau Sonderausstellung Neues Handwerk – Neues Wirtschaften

26. Jänner – 16. März 2019

 

Foto: Nikolaus Korab

 

Die schönsten Designobjekte aus handwerklicher Produktion nützen nichts, wenn sie sich nicht am Markt behaupten können. Dies erfordert neue Methoden der Produktentwicklung, der Vermarktung und des Designs – Methoden, die sich von konventioneller Massenproduktion und industriellen Prozessen absetzen müssen. Teams von Studierenden der NDU und Mitgliedsbetrieben des Werkraum Bregenzerwald erarbeiteten gemeinsam sowohl maßgeschneiderte Produktentwürfe und Prototypen für das jeweilige Unternehmen, als auch Konzepte und Strategien für deren Finanzierung und Verwertbarkeit im Kontext zeitgemäßer handwerklicher Produktion. Als möglicher »Point of Sale« der Kleinprodukte war der Shop im Werkraumhaus Ausgangspunkt. 

 

Sonderausstellung

„Neues Handwerk Neues Wirtschaften“

In Kooperation mit dem Studiengang Design, Handwerk & materielle Kultur, New Design University St. Pölten

26. Jänner – 16. März 2019

Werkraumhaus, Andelsbuch

 

Presseinformation Sonderausstellung Neues Handwerk – Neues Wirtschaften_NDU

 

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Rückschau Handwerk + Form 2018

13./14. und 18./19./20./21. Oktober 2018

Handwerk + Form hat 2018 zum achten Mal stattgefunden und ist einer der bedeutendsten Gestaltungswettbewerbe im Handwerk, außerdem ein wichtiger Impulsgeber für die regionale Handwerkskultur im Austausch mit GestalterInnen aus dem In- und Ausland. Im Vordergrund stand auch heuer wieder die Vielseitigkeit und Innovationskraft in allen Bereichen des Handwerks.

 

122 abgegebene Einreichungen, 74 HandwerkerInnen aus dem Bregenzerwald und 103 GestalterInnen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien und Ungarn, 30 Siegerobjekte in den Preiskategorien Auszeichnung, Anerkennung und Belobigung und über 7.500 Besucher verzeichnete Handwerk + Form an beiden Ausstellungswochenenden. Alle Einreichungen wurden in Form eines speziellen Dorfrundgangs durch alte Werkstätten und Wirtschaftsgebäude in Andelsbuch gezeigt.

mehr

 

Fotos: Matthias Dietrich

 

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Rückschau Ausstellung Alphabet des Lebens – Lernwerkstatt Natur

23. Juni – 6. Oktober 2018

 

 

Der Bregenzerwald ist bekannt für seine traditionsreiche Kulturlandschaft, geprägt durch Landwirtschaft, Handwerk und Tourismus. Die menschliche Nutzung hat die einstige Naturlandschaft maßgeblich geformt und verändert. Global gesehen, gilt der Mensch heute als wesentlicher Einflussfaktor auf die Biosphäre der Erde. Wie gehen wir im sogenannten Anthropozän mit den begrenzten Ressourcen um? Welche Auswirkungen hat unser Handeln für zukünftige Generationen?

 

Nachhaltigkeit ist ein Begriff aus der Forstwirtschaft und der Bregenzerwald ein guter Ort, sich (wieder) mit der Natur zu verbinden. Daher hat der Werkraum Bregenzerwald ein interdisziplinäres Team aus Kreativen, WissenschaftlerInnen und HandwerkerInnen eingeladen, gemeinsam der Frage nachzugehen, wie wir in Zukunft ressourceneffizient und nachhaltig produzieren und wirtschaften können. Dem Designprozess kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

 

Die Biomimicry – das Nachahmen der Natur – bietet eine Anleitung für lebensfreundliche Gestaltung und Innovation. Strategien und Muster, welche sich über 3,8 Milliarden Jahre Evolution bewährt haben, wurden vom Forschungsteam beispielhaft am Ökosystem eines heimischen Baumes untersucht. Als Lernwerkzeug diente das Alphabet des Lebens, eine Zusammenfassung von 26 Prinzipien der Natur, welche uns auf intelligente Lösungen bei Pflanzen und Tieren hinführt.

 

Das übergreifende Forschungs-, Bildungs- und Ausstellungsprojekt verbindet Wissenschaft mit Handwerk und künstlerischer Produktion in einer inspirierenden Lernwerkstatt für Fachleute, Laien und Familien. Intelligente Anwendungen aus Handwerk und Design werden vorgestellt oder können selbst ausprobiert werden. Das Werkraumhaus wird sogar zum Gewächshaus für „Superpflanzen“ und bietet „Nistplätze“ im Innenraum und an der Fassade.

 

 

 

 

Alphabet des Lebens Pressemitteilung

Alphabet of Life Press Release

 

 

Kuratorinnen
Elisabeth Kopf (Projekt- und Kommunikationsdesignerin), Regina Rowland (Biomimicry-Expertin)

Kuratorischer Beirat
Timo Kopf (Zoologe), Claus Schnetzer (Architekt), Alfred Ruhdorfer (Baubiologe), Andrea Zraunig (Botanikerin), Albert Gerlach (Innovationscoach)

WissenschaftlerInnen (Scientists-at-the-design table)
Günther W. Amann-Jennson (Schlafforscher), Karin Grafl (Umweltmedizinerin), Birgit Gschweidl (Botanikerin), Theresa Heitzlhofer (Ökologin), Ulli Kammerzell (Baum- und Holzwissenschaftler), Johannes Kisser (Chemiker), Christian Rammel (Humanökologe)

HandwerkerInnen (Craftspeople-at-the-design table)
Mitglieder Werkraum Bregenzerwald: Jodok Felder (Metallhandwerker), Helmut Fink (Holzhandwerker), Andrea Hager (Bettenherstellerin), Simon Hofer (Bootsbauer, Tischler), Daniel Meusburger (Gartenbauer), Stefan Mayer (Steinhauer), Johannes Mohr (Polsterer), Thomas Mohr (Tischler), Anna Claudia Strolz (Lampenherstellerin), Leander Vögel und Peter Willi (Elektriker); andere Handwerksbetriebe: Martin Rauch und Clemens Quirin (Lehmbauer), Anika und Anton Machnik (Schädlingsbekämpfer)

Ausstellungsarchitektur
Claus Schnetzer, Gregor Pils / SchnetzerPils ZT
Grafik-Design, Typografie und Illustration
Design Buero Baustelle, Gesine Grotrian, Johannes Lang, Andreas Palfinger

Künstlerische Produktionen
Dominik Einfalt, Monika Ernst, Barbara Anna Husar, Joohyun Lee, Suzy Kirsch, Luc Kopf, Günther und Loredana Selichar / Wolfgang Mitterer, Astrid Seme, Masha Sizikova, Katharina Triebe
Fotografie und Video
Balint Bíró, Lucas Breuer, Matthias Dietrich, Sabine Dreher, Daniel Hager, Daniel Kozma, Barnabás Tóth-Justh

Forschungs- und Veranstaltungspartner
alchemia-nova – Institut für innovative Phytochemie & Kreislaufwirtschaft, aws – Austria Wirtschaftsservice, Biomimicry 3.8, Bioversum – naturinspirierte Systeme, designforum Vorarlberg, ecofairbau – Gesunde Lebenswelten, Energieinstitut Vorarlberg, European Biomimicry Alliance, inatura Dornbirn, Kulturverein Bahnhof Andelsbuch, Naturpark Nagelfluhkette, Umweltmedizinisches Labor Dr. Karin Grafl, would2050

Bildungspartner
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, FH Burgenland, FH Vorarlberg, FH Wiener Neustadt, NMS Au, TU Wien, TU Zvolen, Universität für angewandte Kunst Wien, Werkraumschule

Projektförderer
FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Land Vorarlberg

         

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Rahmenprogramm

 

ExpertInnenführungen
23.6., 14 — 16 Uhr
Rundgang und Naturerkundung mit dem Zoologen Timo
Kopf — Führungsbeitrag, keine Anmeldung erforderlich

 

29.7., 14 — 18 Uhr
Rundgang und Wanderung zu den 400-jährigen Bergahornen
auf der Waldalpe mit dem Autor, Fotografen
und Naturdenker Conrad Amber — Führungsbeitrag,
Anmeldung erforderlich

 

1.9., 11 — 12 Uhr
Rundgang und Besuch im Werkraumdepot mit Fokus
auf naturinspirierte Handwerks- und Baukultur mit
dem Architekten und Architekturforscher Robert Fabach
— Führungsbeitrag, Anmeldung erforderlich

 

5.10., 18 Uhr
Rundgang mit Fokus auf den Rohstoff Holz mit dem Dendro-Chronologen
Klaus Pfeifer, den Architekten Bernardo
Bader und Claus Schnetzer und dem Holzhandwerker Helmut
Fink — Führungsbeitrag, Anmeldung erforderlich

 

Biomimicry-Führungen
23.6. / 25.8 / 6.10., jeweils 10 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung Alphabet des Lebens
(A.de.Le.) mit den Kuratorinnen und Ausstellungsarchitekten
— Führungsbeitrag, keine Anmeldung erforderlich

 

Familienführungen
13.7. / 10.8. / 6.10., 14 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung für Groß und Klein mit
der Werkraumpädagogin Verena Dünser — Führungsbeitrag,
keine Anmeldung erforderlich

 

Schulführungen und Gruppen
Anmeldung und Info auf Anfrage

 

Lernwerkstatt
23.6. — 6.10.
Die Lernwerkstatt in der Ausstellung wird temporär
von HandwerkerInnen und ExpertInnen betrieben,
die Wissen über natürliche Baumaterialien im Tun
vermitteln.

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Kinderwerkstatt

 

Dreckarbeit — mit Erde malen
11.7. / 22.8. / 5.9., 10 — 12.30 Uhr
Die Bodenerde ist voller Steinen, Pflanzen und Tierchen.
Die Finger schmutzig machen, experimentieren und der
Kreativität keine Grenzen setzen — Anmeldung erforderlich,
Altersgruppe 5—10 Jahre, Materialbeitrag € 5

 

Federleicht und Schwergewicht
1.8. / 8.8. / 29.8., 10 — 12.30 Uhr
Aus Ästen und Krimskrams ein Mobile bauen, die Schwerkraft
spielerisch kennenlernen und aus Fundstücken etwas
Schönes bauen — Anmeldung erforderlich, Altersgruppe
5 — 10 Jahre, Materialbeitrag € 5

 

Offene Ferienwerkstatt
11.7. / 1.8. / 8.8. / 22.8. / 29.8. / 5.9., 13.30 — 17.30 Uhr
Der Werkraum Lädolar steht offen zum freien Experimentieren
und Werken. Do-it-yourself-Angebote für Kinder
und Jugendliche unter Anleitung von Werkraumpädagogin
Verena Dünser und Team — Keine Anmeldung erforderlich,
Materialbeitrag € 3

 

ORF Lange Nacht der Museen
6.10., ab 18 Uhr
Groß und Klein bauen in der Lernwerkstatt unter
Anleitung von [kat]alab einfache und mit dem Handy
kompatible Mikroskope. Geführte Ausstellungsrundgänge
um 18, 20 und 22 Uhr — Keine Anmeldung
erforderlich, Eintritt zzgl. Materialbeitrag € 5.

 

Für alle Veranstaltungen gilt:
Treffpunkt Werkraumhaus, Andelsbuch
Anmeldung und Information info@werkraum.at


 

Bildungsprogramm

aws impulse Training: Biomimicry at play!
23.6. — 25.6.
Biomimicry und die Prinzipien der Natur kennenlernen und spielerisch Lernwerkzeuge für naturinspiriertes Design entwickeln. Ein Workshop für alle mit Interesse an der Intelligenz der Natur und an spielerischer Wissensvermittlung — designforum Vorarlberg, Teilnahmegebühr
€ 180 Anmeldung und Information auf werkraum.at
In Kooperation mit aws — Austria Wirtschafts service, designforum Vorarlberg

 

Natur-Aktivwoche:
World Overshoot Day
28.7. — 4.8.
Am 1. August sind weltweit alle Ressourcen verbraucht, die die Natur in einem Jahr reproduzieren kann — overshootday.org. Eine selbstkritische Aktivwocheder AkteurInnen der Ausstellung mit Diskurs und Erkundungen
im Bregenzerwald — Anmeldung und Information auf werkraum.at
Das detaillierte Programm finden Sie hier

 

Summer Workshop (en):
Biomimicry — Innovation
24.8. — 27.8.
Intensivworkshop zur Einführung in den Biomimicry Thinking Innovation Process mit Dr. Regina Rowland, Co-Kuratorin der Ausstellung, unterstützt von der Biologin Dr. Sonja Eser – designforum Vorarlberg, Teilnahmegebühr

€ 890 (exkl. Unterkunft) — WORKSHOP ABGESAGT!

 

Vortrag (en): Biomimicry — Nature Inspired Design
11.9., 19 Uhr
Die Co-Gründerin von Biomimicry 3.8 Dr. Dayna Baumeister spricht erstmals in Österreich, zusammen mit ihrem Partner Dr. Thomas Baumeister, über ihre Projekte und den von ihr mitentwickelten Innovationsansatz —
FH Vorarlberg, Auditorium, keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
In Kooperation mit designforum Vorarlberg, FH Vorarlberg,
FH Burgenland, inatura — Erlebnis Naturschau

 

TIPP
Wir empfehlen das Angebot an Vorträgen, Workshops und Naturerkundungen
unserer Forschungspartner:
inatura — Erlebnis Naturschau
inatura.at
Naturpark Nagelfluhkette
nagelfluhkette.info
Energieinstitut Vorarlberg
energieinstitut.at
would2050

 

 

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Rückschau Ausstellung Licht

21. Oktober 2017 — 02. Juni 2018
Einem Zitat des berühmten Architekten Le Corbusier folgend, wonach Licht und Schatten die Form enthüllen, zeigt die diesjährige Werkraumschau Erzeugnisse aus verschiedenen Werkstätten des Werkraum Bregenzerwald in einer Licht-Inszenierung aus Scheinwerfern. Das von Peter Zumthor als Multifunktionsbau entworfene Werkraumhaus wird zur Bühne und die handwerklichen Exponate zu Akteuren eines sich ständig wandelnden Spiels aus Tageslicht und Kunstlicht. Bühnenscheinwerfer erzeugen eine immaterielle und atmosphärische Lichtarchitektur, fassen die Objekte im Raum, lassen ihre Oberflächen und Formen lebendig werden und zeichnen ein grafisches Schattentheater auf den Boden des Gebäudes.

 

Ein Alltag ohne Licht ist unvorstellbar, dennoch widmen wir seinen Phänomenen und Qualitäten wenig Aufmerksamkeit. Eine gute Lichtplanung trägt in unseren Wohn- und Arbeitsräumen wesentlich zu unserem Wohlbefinden bei und kann Räume und Einrichtungsgegenstände vorteilhaft modellieren. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, an Lichtstationen die eigene Wahrnehmung spielerisch zu schärfen, Lichtqualitäten zu testen und sich praktisches Wissen anzueignen: Wie wird die Leuchtkraft bewertet? Welche Auswirkungen hat die Lichttemperatur? Wie lassen sich mit farbigem Licht Dinge zum Verschwinden bringen?

 

Die Werkraumschau ist die alljährliche Ausstellungsplattform der Werkraum-Mitglieder. Das renommierte Vorarlberger Grafik- und Kommunikationsbüro Atelier Gassner wurde eingeladen, das gemeinsame »Schaufenster« der über den Bregenzerwald verteilten Betriebe thematisch und szenografisch zu gestalten.

 

Ausstellende Handwerksbetriebe

awa Installationen, Kunstschmiede Figer, Filzkiste (Neumitglied), Georg Bechter Licht, Goldschmiede Gassner, Handwerkholz Anton Bereuter, Himmelgrün, Holzig Küchen & Möbel, Ina Rüf, Kaufmann Zimmerei und Tischlerei, Mohr Polster, Schmidinger Möbelbau, Schneiderstüble Manuela Maaß, Schuh Fröwis, Schwarzmann Fenster, Simeoni Metallbau, Strolz Leuchten, Tischlerei Bereuter, Tischlerei Dür, Tischlerei Feurstein Jürgen, Tischlerei Geser (Neumitglied), Tischlerei Mohr, Tischlerei Wolfgang Meusburger, Tischlerei Rüscher, Tischlerei Übelher, (t)raumtischler metzler (Neumitglied), Unikum-Metallwerkstatt (Neumitglied), Wälderspielzeug

 

 

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Rückschau Werkraumschau farb

15. Oktober 2016 – 27. Mai 2017
Farbe gehört zu den ältesten Ausdrucksmöglichkeiten der Menschen. Farbige Zeichnungen an Wänden oder auf dem Körper waren Botschaften und Symbolträger, lange bevor es die Schrift gab. Neben Sprache und Zeichen kommunizieren wir vor allem über Farben: in technischen Anlagen, um auf Inhalt oder Gefahren von Leitungen hinzuweisen; als Leitsysteme durch komplexe Gebäude wie Krankenhäuser oder Flughäfen; als Kleidung, die Auskunft gibt über den Charakter oder ein Code für eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit sein kann; und in der Gestaltung unseres Wohn- und Arbeitsumfelds. Dabei empfindet jeder von uns Farben anders. „Solange die Farben der Objektwelt verhaftet sind, können wir sie wahrnehmen und ihre Gesetzmäßigkeiten erkennen. Ihr innerstes Wesen bleibt unserem Verstand verborgen und kann nur intuitiv erfasst werden“, schreibt Johannes Itten in seinem Hauptwerk Kunst der Farbe (1961). Persönliche Erlebnisse und Assoziationen, fachliche Abhandlungen oder das bunte Angebot der Farbpsychologie und -therapie prägen unsere individuelle Farbwahrnehmung und den Umgang mit Farbe im Alltag.

 

Das gilt auch für die Mitglieder des Werkraums. Abgesehen von Branchen, deren Basis die Arbeit mit Farben ist, wie bei den Malerbetrieben, den Gestaltungsbüros oder etwa dem Polsterer, wird „Farb“ bei den HandwerkerInnen im Bregenzerwald eher zurückhaltend eingesetzt. Bei den TischlerInnen und Zimmerern beschränkt sich die Farbpalette meist auf die Nuancen der Natur-hölzer. Ahorn, Buche, Fichte, Eiche oder Nuss sind nicht nur Material-, sondern auch Farbbezeichnungen.

 
Für die erstmals stattfindende Werkraumschau stellten sich die teilnehmenden Betriebe diesem elementaren Gestaltungsmittel nun bewusst oder intuitiv und entwickelten eigene Positionen. Rationale Herangehensweisen wie „Farbe ist für uns Funktion und Inhalt“ treffen dabei auf emotionale Zugänge wie „Farb isch f’r mi Leaba und Gfühl“. Ein überdimensionales Wandrelief von Neumitglied und Tischler Simon Hofer, aufgebaut aus Vierkantholz-Pixeln, ergibt aus der Distanz betrachtet das naturfarbene Motiv eines Astloches. Die Farbigkeit der Lampenschirme von Anna Claudia Strolz korrespondieren mit der Umgebung, und die Blumenbinderin und Wohnraumgestalterin Belinda Ortmans belebt mit zarten Farbblüten totes Gestein. Selbst das geräucherte „Bauchbinderle“ von Vieh- und Fleischhändler Fetz erweckt mit seiner verlockenden Farbigkeit die Fleischeslust, bevor der Geschmackssinn auf seine Kosten kommt. Die Bandbreite der im Werkraum vertretenen HandwerkerInnen spiegelt sich auch im Farbspektrum der Ausstellung wider.

 
Newton und Goethe waren neben Itten namhafte Autoren von Farbtheorien. Der Vorarlberger Grafiker Roland Stecher erfand und patentierte 2006 das neuartige Kernfarbensystem GOPB, basierend auf den Farben Grün, Orange, Purpur und Blau. In seiner Systematik versuchte er sowohl als Künstler wie auch als perfektionistischer Gestalter das Eigenleben der Farben mit dem physiologischen Farbempfinden des Menschen und den Möglichkeiten der technischen Reproduzierbarkeit in Einklang zu bringen. Dabei ging es ihm nicht darum, ein definitives System aller Systeme zu schaffen, sondern eine neue Grammatik der Farben anzubieten. Gemeinsam mit dem Werkraum entwickelte Roland Stecher für die erstmalige Werkraumschau ein expressives Ausstellungsdisplay für die handwerklichen Objekte auf Basis seines Kernfar-bensystems. Die raumgreifende Installation, die den 700m2-Innenraum und teilweise sogar die Glasfassade des Werkraumhauses bespielt, steht in farbigem Kontrast zur monochromen Gestaltung des von Peter Zumthor entworfenen Gebäudes. Eine mäandernde Abfolge von Farb-räumen präsentiert an die 40 Mitglieder und Neumitglieder des Werkraums, deren Exponate Stecher szenografisch und farblich kontextualisiert hat.

 
Ergänzend zu den Schaustücken und individuellen Statements der HandwerkerInnen zum Thema Farbe führen Texte von Marielle Seitz, der Gründerin des Münchner Instituts für Krea-tivität und Pädagogik, in die Farbpsychologie und -mythologie, aber auch in ganz alltägliche Farberlebnisse ein. In fünf interaktiven Stationen können kleine und große BesucherInnen zudem mit Farbe experimentieren und ihre Wahrnehmung schulen. Mit „Farbtafeln“ können eigene Farbsysteme entwickelt werden. Die „Villa Kunterbunt“ oder selbst zu gestaltende „Farbmuster-bücher“ laden dazu ein, sich als Raumausstatter, Interior-DesignerIn oder InnenarchitektIn zu versuchen. Das „Farblichtspielhaus“ ist ein Licht-Labor mit farbigen Taschenlampen, und an einer Station bilden Materialien in „Naturfarben“ einen reichhaltigen Fundus für Collagen, die als Hintergrundbild oder Grußbotschaften per Handy fotografiert werden können.

 

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Rückschau Ausstellung handgemacht

18. Juni – 1. Oktober 2016

 

Trailer HANDGEMACHT from Werkraum Bregenzerwald on Vimeo.

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Rückschau AUSSTELLUNG der Preisträger im Werkraum

ZV-Bauherrenpreis 2015
Der Preis wird jährlich seit 1967 vergeben und honoriert Persönlichkeiten oder
Personenkreise, die sich als BauherrIn, AuftraggeberIn oder MentorIn in besonderer Weise für die Baukultur in Österreich verdient gemacht haben. Dabei steht die architektonische Gestaltung sowie der innovatorische Charakter im Vordergrund. Die Bauten sollen einen positiven Beitrag zur Verbesserung des Lebensumfeldes leisten.

Es werden beispielhafte Projekte gesucht, bei denen die intensive Zusammenarbeit zwischen BauherrInnen und ArchitektInnen zu außer-gewöhnlichen Lösungen geführt hat.
Ausgezeichnet werden herausragende Bauten, die in den vergangen drei Jahren entstanden sind.
Auslober: ZV – Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs
Verleihung: 23. Oktober 2015, Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch

ZV-Bauherrenpreis 2015_Nominierte Projekte_Presseinformation

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Rückschau Sonderausstellung no name design

31. Jänner – 2. Mai 2015

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Rückschau Sonderausstellung woodloop
25. Jänner – 26. April 2014

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Rückschau

virtueller Rundgang durch die Ausstellung „die Mitglieder stellen sich vor“

http://www.hdr-panoramafoto.com/316531-00/index.html