Beyond Fast Fashion II. Die feinen Unterschiede im handwerklichen Design

 

 

Renate Breuß diskutiert stellvertretend für den Werkraum im Rahmen der Blickwechsel-Reihe zu „Beyond Fast Fashion“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main

 

Podiumsgespräch mit Renate Breuß, Saskia Diez, Tom Hansing und dem Frankfurter Taschenlabel TSATSAS sowie Haarschneide-Performance mit Wachs & Wachs & Zians

 

Auf der weltweit größten und wichtigsten Möbelmesse in Mailand werden in diesem Monat wieder unzählige Trends als die neuen „Must-Haves“ für Wohnen und Leben präsentiert. Dabei stellt sich die Frage, ob die Dynamik des beständig Neuen zwingend zur Designwelt gehört oder ob es Alternativen angesichts des Klimawandels gibt: eine Ökonomie, die im Einklang mit den vorhandenen Ressourcen steht.

 

Ist es demnach möglich, Dinge mit Designqualität von nachhaltigem Wert zu schaffen, die gleichzeitig den Zeitgeist und gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln? Welche Rolle können DesignerInnen, HandwerkerInnen und KulturvermittlerInnen in diesem Kontext einnehmen? Und welche Form von Kulturvermittlung ist nötig, um einem Handwerks- und Designverständnis gerecht zu werden, das auf die Entwicklung von handwerklichen Techniken und Fähigkeiten sowie regionale Fertigung setzt?

 

Diese Fragen stehen im Zentrum eines Podiumsgesprächs mit anschließender Diskussionsrunde, zu dem das Museum Angewandte Kunst am Dienstag, dem 24. April, um 19 Uhr einlädt. Unter dem Titel Beyond Fast Fashion II. Die feinen Unterschiede im handwerklichen Design sind die Kunsthistorikerin Renate Breuß, die Schmuckdesignerin und Goldschmiedin Saskia Diez, der Soziologe Tom Hansing und das Frankfurter Label TSATSAS zu Gast.

 

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